Projekt ViVe_Beet mit IfZ-Beteiligung: Gezielte Schädlingskontrolle mit RNA-Spray

12.10.21| Zuckerrüben müssen sich gegen diverse Schaderreger wehren. Auch harmlos wirkende Blattläuse gehören dazu, weil sie Viruskrankheiten übertragen können. Im neuen vom Julius Kühn-Institut (JKI) koordinierten Verbundprojekt ViVe_Beet soll eine auf RNA-Spray basierende selektive Kontrollmöglichkeit von virenübertragenden Blattläusen in Zuckerrüben entwickelt werden. Am Projekt beteiligt sind Forschende des JKI-Instituts für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland, das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie (IME) und das Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ). Die Projektpartner verfolgen den Ansatz, speziell auf die unterschiedlichen Viren und Blattläuse zugeschnittene doppelsträngige RNA-Moleküle zu konstruieren, welche mittels Pflanzenschutzspritzen in geeigneter Formulierung ausgebracht werden, um Zuckerrüben zukünftig vor Vergilbungsviren zu schützen.

Das Fraunhofer IME und das IfZ sind für die Entwicklung der RNA-Moleküle und der entsprechenden Mechanismen zuständig: Nehmen die Blattläuse beim Saugvorgang an der Pflanze die Moleküle auf, sollen diese zielgerichtet Gene abschalten und so zum Absterben der Blattläuse führen. Darüber hinaus soll die Vermehrung und Ausbreitung der Vergilbungsviren in der Pflanze verhindert werden. Das JKI prüft im Anschluss gemeinsam mit dem IfZ die Anwendung der erarbeiteten Formulierung unter Labor- sowie Freilandbedingungen auf ihre Wirksamkeit. Das Projekt ViVe_Beet begann am 01.10.21 und wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. https://www.julius-kuehn.de/aktuelles/aktuell/news/projekt-vive-beet...

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